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Bacalar - Stand Up Paddling - Kreditkarte eingezogen!

Nach Tulum ging es weiter nach Bacalar. Ich nahm also den ADO-Bus von Tulum nach Bacalar und checkte dann später im Bluemonkeys Hostel ein. Sehr cooles Hostel in Bacalar, direkt an der Lagune. Wenn man im Dorm saß und die Tür öffnete, sah man das strahlend blaue Wasser. Es waren viele coole Leute dort und wir spielten Spiele, gingen was Essen und hatten viel Spaß. Lieben Gruß an Oz 😉

Ich hab das erste mal Stand Up Paddling ausprobiert. Richtig richtig cool! Mussten früh morgens raus - um 5.30 Uhr und dann nach einer kurzen Einweisung schipperten wir los. Wir sahen den Sonnenaufgang, sprangen von Klippen, paddelten in der "black Cenote" und versuchten irgendwie gegen die Strömung anzukommen. Es hat viel Spaß gemacht, aber zwei Tage später tat mir alles weh. Jeder einzelne Muskel...

Den Tag über bin ich mit Lia und Cyra (aus Deutschland) in den Ort gefahren und wollte mir Geld abheben. Leider spielte der Bankautomat verrückt und meine Karte kam nicht mehr heraus. Musste dann den Tag über alles mit der Bank klären... langwierig.. Danke nochmal an Lia und Cyra fürs Warten und spanisch sprechen 😉

Abends waren wir in einem richtig geilen Vegetarischen Laden (Mango y Chile). Ich hatte einen Fallafel-Burger. Er war sehr lecker. Dann chill ten wir abends noch etwas im Hostel und verabschiedeten uns, weil die beiden weiter mussten.

28.06. - 29.06.17

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Auf nach Tulum – Cenoten, Maya-Ruinen und Turtlebeach (Akumal)

Wir fuhren von Merida nach Tulum mit einem Second-Class-Bus (hätten im Nachhinein lieber den First-Class-Bus nehmen sollen). Sind insgesamt von fünf Stunden ausgegangen, brauchten aber letzendlich 8 Stunden. (Mit dem erste Klasse Bus wären es nur 3 Stunden gewesen). Völlig gerädert kamen wir abends um neun Uhr in der Unterkunft an, die uns so gar nicht zu sagte. Naja… hatten nun für eine Nacht gebucht. Gingen abends noch Thailändisch essen und danach sofort schlafen. Am nächsten Tag gings dann schnell in ein anderes Hostel, welches sehr zu empfehlen ist (Hostel Sheck). Leider war wenig los, aber das Hostel war top!

Für die nächsten Tage ging es zu den bekannten Maya-Ruinen am Meer und und die Gran Cenote. Die Cenoten sind echt beeindruckend hier in Mexiko. Es sind Höhlen, bei denen die Decken eingestürzt sind und dann mit Wasser vollgelaufen sind. Sooooo schön.

Wir beschlossen einen Tag nach Akumal zu fahren. Hier findet man den wunderschönen Turtlebeach. Wir hatten sogar echt Glück und sahen Schildkröten und ich habe sogar einen Rochen gesehen 🙂 Cooles Erlebnis!

24.06. – 26.06.17

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Chichen-Itza, Maya Ruinen, Merida, Motul, Sinanche & San Crisanto (Imkerei und pinke Salzseen)

Von Valladolid sind wir mit dem „Oriente-Bus“ nach Chichen-Itza gefahren, um uns die Maya-Ruinen anzuschauen. Leider meinte es das Wetter mit uns nicht so gut an diesem Tag. Als wir in Chichen-Itza ankam, fing es schon an zu tröpfeln. Nachdem wir Eintritt gezahlt haben und ein paar Minuten drin waren, fing es an, richtig zu schütten. Stellten uns zwischenzeitlich unter den Verkaufsständen, um das Equipment einigermaßen zu schützen. Zwischendurch hörte es immer mal wieder auf und wir erkundeten die Ruinen. Schon sehr beeindruckend, diese Ruinen zu sehen und wie sie in Ihrer „Maya-Stadt“ gelebt haben müssen. Leider ist Chichen-Itza sehr touristisch. Es waren viel zu viele Tourigruppen dort, was sehr sehr nervig war. Man konnte nur schwer genießen. Trotz allem sehr überwältigend diese Bauten zu sehen. Nach zwei bis drei Stunden machten wir uns wieder auf dem Weg, um mit dem Bus weiter nach Merida zu fahren. Dies ist eine Kolonialstadt in Yucatán. Sehr schön, viel zu erleben - halt eine Großstadt.

Angekommen checkten wir im Hostel Catedral ein und lernten einige andere Backpacker kennen. Gingen abends dann mit Amber aus Sydney noch Pizza essen 🙂

Am nächsten Tag machten Aline und ich eine Free-walking-Tour mit, welche sehr sehr interessant war. (Hab bis jetzt wirklich überall gute Erfahrungen mit Free-walking-Touren gemacht. Also wenn man Zeit und Lust hat, sollte man diese auf jeden Fall in Anspruch mitmachen). Unsere Gruppe war wirklich sehr nett und der Guide erklärte uns viele Sachen und gab es wertvolle Tipps. Aline und ich sind dann mit einem Localbus Stadtauswärts gefahren. Ich musste mir unbedingt eine neue Actioncam kaufen, da meine leider den Geist aufgab, da das Unterwassergehäuse leider nicht mehr dicht war :-/. Also ging ich zu einer Shoppingmall und besorgte mir für rund 80€ eine neue, die erstaunlicherweise qualitativ sehr gut ist. Abends guckten wir uns noch eine Lichtshow in der Stadt an und tranken ein altes Nationalgetränk namens „Pulque“. Es besteht aus fermentierten Agaven und hat um die 2% - 6% Alkohol. Wir bestellten es mit „Tamarindo“-Geschmack. Köstlich 😉

Am nächsten Tag sind wir von Merida auf eigener Faust mit einem Taxi Collectivo nach Motul gefahren und haben dort das traditionelle Gericht mit Eiern,Tortillas, Gemüse, Black Beans und Käse gegessen. Sehr lecker. Dann gings weiter mit einem Taxi Collectivo nach Sinanche. Hier sollte eigentlich ein Typ auf uns warten. Denn den Tag vorher auf der Free-walking-Tour gab uns unser Guide einen Tipp, dass sie jemanden in Sinanche kennt, der eine Imkerei hätte, die man besichtigen könnte. Wir ließen uns also die Kontaktdaten geben, und machten ein Treffen aus. Als wir in Sinanche ankamen, realisierten wir, dass es ein sehr kleiner Ort war. Der Fahrer unseres Collectivos fragte uns, wo wir denn hinmüssen. Zum Glück kann Aline gut spanisch und erklärte ihm, dass wir uns mit jemandem treffen wollen, der eine Imkerei hat. Er kannte diesen „Jemand“ und brachte uns hin. Perfekt J (Danke nochmal Aline, für die ganze Übersetzerei und fürs Managen, ohne dich wäre ich teilweise aufgeschmissen gewesen!! Denn in den kleineren Orten in Mexiko, spricht so gut wie keiner Englisch.)

Die Imkerei war super interessant, auch hier war leider alles auf Spanisch, aber Aline half mir alles zu verstehen… Durften sogar am Schluss noch selbst Kerzen aus Bienenwachs herstellen, sehr sehr cool. Die Imkerei heißt: Apiturismo! Super nette Menschen dort!

Dann organisierten sie uns sogar noch eine Art Tuk-Tuk, um zur nächsten Stadt San Crisanto zu kommen. Wir hörten laut Musik und ließen unsere Gedanken schweifen, während die schöne Landschaft an uns vorbeizog. Dann sahen wir irgendwann die pinken Salzseen. Hatte sowas vorher noch nie gesehen und war beeindruckt. Stiegen aus und gingen zwischen den Seen entlang. Nach einiger Zeit ging es von San Crisanto, über Progreso nach Merida zurück.

Echt ein cooler Daytrip!

20.06. – 23.06.17

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Adiós Kuba (Havanna) – Hola Mexiko (Cancun)!

Nun hieß es Abschied nehmen von Kuba. Nach knapp einem Monat, freute ich mich aber schon wieder extrem, dass es weiterging. Mexiko ich komme! Ich verabschiedete mich von allen im Hostel und teilte mir ein Taxi mit einer anderen Backpackerin, die auch zum Flughafen wollte. Endlich am Flughafen angekommen, checkte ich ein und musste leider auch mein Gepäck einchecken, da dieses nicht als Handgepäck durchging. Naja, zum Glück wir ein Gepäckstück kostenlos mit drin. Also packte ich schnell etwas um und checkte ein. Ich hatte über KIWI gebucht, mit denen ich mal in Asien schlechte Erfahrungen gemacht habe. Diesmal sollte aber alles Weitere klappen.

Da ich hörte, dass man beim Ausreisen aus Kuba, um die 25 CUC zahlen muss, hob ich mir das Geld bis zum Schluss auf. Dieses stimmte aber gar nicht, also kaufte ich mir noch ein paar Kleinigkeiten und tauschte das Restgeld in Dollar um.

Und los ging es mit Interjet. Übrigens – zufällig traf ich, als ich ins Flugzeug durch den Tunnel lief Paola wieder, die ich aus einem Hostel in Havanna kennengelernt habe. Der Flug dauerte eine Stunde und ein paar Minuten. Also kaum oben in der Luft, gings auch schon wieder runter. Aber ich war überrascht – es gab sogar ein Getränk und Chips kostenlos. Klasse Interjet – gabs bei AirAsia nie!

Zusammen sind wir dann raus aus dem Flughafen, haben Geld abgehoben und ein Taxi geteilt. Da Paola noch kein Hostel hatte, ist sie auch mit in mein Hostel gegangen. Sind dann abends gegen 18 Uhr um Hostel in Cancun angekommen und trafen sehr sehr nette Leute. Cooles Hostel mit echt netten Leuten (La Morena).

Bin dann noch eine weitere Nacht in Cancun geblieben und haben unter anderem eine Schießerei mitbekommen, direkt neben unserem Hostel, bei der ein Polizist ums Leben kam.

Wir waren ein paar Leute, die zusammen beschlossen nach Isla Mujeres zu fahren, eine kleine Insel, östlich von Cancun. Haben uns also auf den Weg zur Fähre gemacht. Wir (Paola, Aline, Nico, und noch einige andere) schnappten sich also ein Taxi und fuhren zur Fähre die uns nach Isla Mujeres brachte. Die Überfahrt war traumhaft, da das Wasser so türkis-blau war, dass man dachte es sei surreal.

Angekommen stolzierten wir erstmal los Richtung Hostel. Checkten alle ein und machten noch am selben Tag eine Schnorcheltour mit. Doch dieser Schnorcheltrip hatte es in sich. Es war wunderschön, die Fische und das Unterwassermuseum im offenen Meer zu sehen, ABER leider waren die Wellen so hoch und die Strömung so krass, dass ich merkte, dies würde mir auf Dauer auf den Magen schlagen! Oh oh, Aline hatte mir schnell ein Kaugummi gegeben, half aber leider nicht richtig also schmiss ich mir noch schnell eine Vomex rein – zu spät!

Ich wartete bis alle anderen wieder an Bord waren und zack - dann haben sich die Fische gefreut, denn sie bekamen was zu fressen! Freute mich wirklich, als ich wieder festen Boden unter den Füßen hatte. Hat sich aber trotzdem gelohnt – sehr coole Dinge gesehen! Die kommenden Tage machte ich viel mit Aline aus der Schweiz und Nico aus Frankreich – super nett. Gingen authentisch mexikanisch Essen und sind durch die Straßen geschlendert und haben uns Dinge angeguckt. Traf dann am letzten Abend auch noch zufällig Julian im Hostel wieder, den ich zuvor in Havanna auf der Straße kennengelernt habe. Mega der Zufall. Ja, auch hier sieht man es wieder, die WELT ist ein DORF! Aline und ich beschlossen dann zusammen weiter nach Valladolid zu fahren und verabschiedeten uns leider von Nico, denn für ihn ging es weiter nach Tulum. (Bis hoffentlich bald!)

Nach einer 3,5 stündigen Busfahrt mit dem ADO-Bus kamen Aline, zwei Holländer, die wir noch trafen und ich in Valladolid an und checkten ins Hostel ein. Beschlossen am nächsten Tag Räder auszuleihen und zu den Cenotes (Höhlen mit Wasser) zu radeln. Hat echt Spaß gemacht. Zuerst ging es zur Cenotes Zaci, welche eine offene Höhle war, in der wir von der Klippe aus (8 Meter) ins Wasser gesprungen sind. Richtig geil!! Und danach gings weitere 6 km zur Cenotes x-keken, welche komplett geschlossen war, nur oben gab es ein Loch, durch das die Sonne bis auf den Grund des Sees schien – atemberaubend! Natürlich gingen wir auch hier schwimmen und relaxten hier etwas. Mit uns in der Höhle einige Fledermäuse und Schwalben! Danach ging es mitm Rad zurück zum Hostel. Echt cooler Trip!

Im Hostel angekommen fing es dann wie aus Kübeln an zu regnen. Perfekt getimed!

14.06 -19.06.17