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“Goodbye Germany again” – oder “Hello World again!”

Welcome to Cuba

Ich habe es wieder getan – neuen Backpack bestellt, gepackt, Flug gebucht und los gings… das Ziel ist Kuba. Mein Flug ging also von Köln nach Havanna. Mit dem Flixbus ging es morgens von Oldenburg nach Köln. Im Bus lernte ich zufälligerweise Marlen kennen, die auch nach Kuba wollte. Sie wohnt ebenfalls in Oldenburg aber kommt ursprünglich aus Kuba und hat auch hier noch Familie und Unterkunft.

Nach einigen Stunden in Köln angekommen checkten wir zusammen ein uns gingen zum Gate. Mit Eurowings ging es dann Richtung Karibik. Ein 10 Stunden Flug wartete auf uns. Einige kleine Turbulenzen waren über dem Atlantik zu erwarten, aber letztendlich halb so schlimm. Zwischendurch bin ich hin und wieder eingenickt. Dann schienen wir da zu sein, es ruckelte etwas und der Vogel setzte auf. Geschafft. Havanna - here we are!

Wir passierten die Passkontrollen und warteten dann auf Marlens Gepäck. Ich habe ja nur wieder Handgepäck dabei. Endlich alle Koffer beisammen, sprach mich Emiliano an, ob wir schon eine Bleibe hätten. Er saß auch mit im Flugzeug, kommt ursprünglich aus Mexiko, arbeitet aber in Deutschland. Wir sagten, dass Marlens Tante eine Unterkunft hat, wo wir alle schlafen könnten. Er hatte noch Peter im Flugzeug kennengelernt, der auch mit uns mitkam. Der Bruder von Marlen wartete schon draußen auf uns und wir nahmen uns dann ein Taxi zu Marlens Tante, jeder zahlte um die 5 CUC. Um 12 Uhr nachts, erschöpft sind wir dann endlich angekommen. Eigentlich hatte ich bereits im Voraus ein Hostel gebucht, aber es hat sich mal wieder alles anders ergeben 😉 also hab ichs noch schnell versucht zu stornieren – mit Erfolg! Haben bei Marlens Tante noch getrunken und bis in die Nacht gequatscht. Völlig KO dann ins Bett gefallen.

Erste Woche in Havanna

Nachdem wir insgesamt zwei Nächte bei Marlens Tante verbracht haben, sind Emiliano, Peter und ich weiter nach Havanna mehr Richtung Stadt gezogen. Peter kannte hier noch einige Leute, da er mal einige Jahre in Kuba gelebt hat. Sind also zur besagten Familie mit einem Localbus gefahren, was sehr sehr abenteuerlich war, aber dafür auch extrem günstig – fast geschenkt. Für 3 Leuten einen CUC.

Die Familie empfing uns sehr herzlich und hatten dann quasi eine Wohnung auf einer Dachterasse – richtig geil. Konnten über ganz Havanna gucken – was wir auch regemäßig taten. Ich machte eine Timelapse vom Sonnenaufgang und eine Nacht schleppten wir die Matratze auf die Dachterasse, schauten uns die Sterne unter freiem Himmel an und schliefen draußen. Die nächten Tage erkundeten wir Havanna gingen immer lecker Essen, bzw. probierten im Casa das Localfood, welches sehr gut war! Tranken Mojitos, schauten beim Salsatanzen zu und ließen die besondere Atmosphäre auf uns einprasseln. An einem Tag kauften Emiliano und ich uns ein Hop on Hop off ticket und fuhren quer durch Havanna, um alles mal etwas zu sehen. So ein Ticket kostet 10 CUC und man kann auf- und absteigen wo man will und den ganzen Tag fahren. Einen Tag beschlossen Emiliano und ich zum Strand Santa Maria zu fahren, welcher ca. eine halbe Stunde von Havanna entfernt war. Kauften uns also ein Busticket (5 CUC) mit dem man vom Parque Central bis zum Strand Santa Maria fahren kann. Ein sooo schöner Strand. Wie man sich ihn auf jeder Karibikpostkarte vorstellt. Verbrachten hier einige Stunden und fuhren am späten Nachmittag zurück.

Bekam leider die nächsten Tage böse Blasen unter beiden Füßen. Für die nächsten Tage checkte ich in einem Hostel ein „Jakera“. Verabschiedete mich von Emiliano und Peter und lernte auch hier viele neue Leute kennen.

20.05.2017