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Letzter Tag in Belize - Weiterreise nach Guatemala

Wir genossen noch die letzten Stunden auf Caye Caulker und fuhren nochmal mit dem Kajak rüber nach Koko King, wo wir uns das Bier im Wasser schmecken ließen 🙂 

Am nächsten Tag setzten wir rüber nach Belize City. Melissa und ich nahmen die Fähre um 9 und machten uns nach dem Frühstück auf zum Fähranleger. Wir mussten etwas warten und hatten dann sogar Glück und bekamen die VIP-Plätze auf der Fähre. Oben an der frischen Luft direkt hinter dem Skipper 🙂 Yeahhh... Ganz großes Kino!!! Die Fahrt dauert ca. eine Dreiviertel Stunde mit dem geilsten Ausblick, den man sich vorstellen konnte. Der Skipper drehte die Musik auf Anschlag auf und los ging die Fahrt. Kamen dann in Belize City an und mussten auf unser Gepäck warten und zu unserer Buscompany laufen. Waren zum Glück nur 10 Meter 🙂 Hier warteten mit uns zwei Mädels aus Deutschland, Sandra und Janina, mit denen wir dann auch die nächsten Tage verbrachten.

Nach einiger Zeit ging dann also die 6 stündige Fahrt nach Flores in Guatemala los. Der Bus war echt ganz bequem, also konnte man die Fahrt gut aushalten. Zwischendurch mussten wir über die Grenze und uns aus Belize ausstempeln und in Guatemala wieder einstempeln. Aber alles easy going. Ging alles ohne Probleme. Und der Bus hat dieses Mal sogar gewartet - nicht wie einmal in Asien. Da ist er einfach ohne uns weitergefahren.

Kamen dann gegen 17 Uhr in Flores an und hoben alle noch etwas Geld ab und wurden dann ins Hostel gebracht - Los Amigos - sehr zu empfehlen! Echt ein richtig tolles Hostel! Abends haben wir dann noch was gegessen und fielen danach ins Bett.

03.07. - 04.07.17

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Caye Caulker (Belize) Haie & Rochen & DAS "Lobster Festival"

Ich freute mich auf ein neues Land und fuhr von Bacalar mit einem Taxi Collectivo nach Chetumal zum Port, um von dort aus nach Caye Caulker zu gelangen. Das ist eine Insel die zu Belize gehört. 

Ich ließ mich also mit einem Taxi zur Collectivo Haltestelle fahren und wartete bis ein Collectivo kam. nach 20 Minuten stiegen wir alle ins Collectivo ein. Ich versuchte zu erklären, dass ich zum Hafen will. Einer sprach gebrochen Englisch und er sagte mir, dass ich mich sehr beeilen muss, weil ich sonst das Wassertaxi nach Case Caulker verpasse. Der Taxifahrer fuhr so schnell er konnte. Sie waren alle sehr hilfsbereit im Taxi... Leider fuhr der Collectivo-Fahrer nicht direkt zum Hafen. Also sprang er bei seiner letzen Haltestelle raus, pfiff mir ein weiteres Taxi ran und ich musste schnell mein Backpack umpacken.

Letztendlich hat alles geklappt und ich saß mit dem Ticket in der Hand am Gate und wartete aufs Boot. Hab zufällig noch eine wieder getroffen, die ich bereits in Bacalar getroffen habe. Dann mussten wir uns aus Mexiko ausstempeln und die Backpacks alle in Reihe aufstellen. Die Militärleute kamen mit ihren Hunden und beschnüffelten das Gepäck. Schien alles okay und los gings. 

Insgesamt hat die Fahrt ca. 2 Stunden gedauert und 55 Dollar gekostet. Mussten noch bevor wir in Case Caulker ankamen einen Zwischenstopp in San Pedro einlegen, da man sich hier für Belize einstempeln musste. 

Das Hostel in Caye Caulker war super! Bellas Backpackers. Auch hier wieder super nette Leute. Ich verbrachte hier einige Tage mit Melissa (Kanada), Sarah (Amerika), Sebastian (Deutschland) und noch vielen Anderen. Sind einen Tag nach Koko King gefahren. Das ist eine kleine Insel nebenan und chillten hier etwas im Wasserspielplatz 🙂

Zufälligerweise war genau zu der Zeit, als ich auf der Insel war das Lobster-Festival (Hummer-Festival). Überall auf den Wegen gibt es frischen Hummer zu kaufen. Seeeeeeehr lecker!

Die Schnorcheltour, die man hier überall buchen kann, ist der Hammer! Die beste Schnorcheltour, die ich bis jetzt gemacht habe. Es ging los von morgens 10 Uhr bis Nachmittags um 16 Uhr. Wir sahen Haie, viele Haie!!!, Rochen, viele bunte Fische und Seekühe! WOW!

So gigantisch wenn diese riesigen Seekühe an einen vorbei schwimmen. 

Außerdem konnten wir noch Seepferdchen sehen.

30.06. - 02.06.17

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Bacalar - Stand Up Paddling - Kreditkarte eingezogen!

Nach Tulum ging es weiter nach Bacalar. Ich nahm also den ADO-Bus von Tulum nach Bacalar und checkte dann später im Bluemonkeys Hostel ein. Sehr cooles Hostel in Bacalar, direkt an der Lagune. Wenn man im Dorm saß und die Tür öffnete, sah man das strahlend blaue Wasser. Es waren viele coole Leute dort und wir spielten Spiele, gingen was Essen und hatten viel Spaß. Lieben Gruß an Oz 😉

Ich hab das erste mal Stand Up Paddling ausprobiert. Richtig richtig cool! Mussten früh morgens raus - um 5.30 Uhr und dann nach einer kurzen Einweisung schipperten wir los. Wir sahen den Sonnenaufgang, sprangen von Klippen, paddelten in der "black Cenote" und versuchten irgendwie gegen die Strömung anzukommen. Es hat viel Spaß gemacht, aber zwei Tage später tat mir alles weh. Jeder einzelne Muskel...

Den Tag über bin ich mit Lia und Cyra (aus Deutschland) in den Ort gefahren und wollte mir Geld abheben. Leider spielte der Bankautomat verrückt und meine Karte kam nicht mehr heraus. Musste dann den Tag über alles mit der Bank klären... langwierig.. Danke nochmal an Lia und Cyra fürs Warten und spanisch sprechen 😉

Abends waren wir in einem richtig geilen Vegetarischen Laden (Mango y Chile). Ich hatte einen Fallafel-Burger. Er war sehr lecker. Dann chill ten wir abends noch etwas im Hostel und verabschiedeten uns, weil die beiden weiter mussten.

28.06. - 29.06.17

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Auf nach Tulum – Cenoten, Maya-Ruinen und Turtlebeach (Akumal)

Wir fuhren von Merida nach Tulum mit einem Second-Class-Bus (hätten im Nachhinein lieber den First-Class-Bus nehmen sollen). Sind insgesamt von fünf Stunden ausgegangen, brauchten aber letzendlich 8 Stunden. (Mit dem erste Klasse Bus wären es nur 3 Stunden gewesen). Völlig gerädert kamen wir abends um neun Uhr in der Unterkunft an, die uns so gar nicht zu sagte. Naja… hatten nun für eine Nacht gebucht. Gingen abends noch Thailändisch essen und danach sofort schlafen. Am nächsten Tag gings dann schnell in ein anderes Hostel, welches sehr zu empfehlen ist (Hostel Sheck). Leider war wenig los, aber das Hostel war top!

Für die nächsten Tage ging es zu den bekannten Maya-Ruinen am Meer und und die Gran Cenote. Die Cenoten sind echt beeindruckend hier in Mexiko. Es sind Höhlen, bei denen die Decken eingestürzt sind und dann mit Wasser vollgelaufen sind. Sooooo schön.

Wir beschlossen einen Tag nach Akumal zu fahren. Hier findet man den wunderschönen Turtlebeach. Wir hatten sogar echt Glück und sahen Schildkröten und ich habe sogar einen Rochen gesehen 🙂 Cooles Erlebnis!

24.06. – 26.06.17

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Chichen-Itza, Maya Ruinen, Merida, Motul, Sinanche & San Crisanto (Imkerei und pinke Salzseen)

Von Valladolid sind wir mit dem „Oriente-Bus“ nach Chichen-Itza gefahren, um uns die Maya-Ruinen anzuschauen. Leider meinte es das Wetter mit uns nicht so gut an diesem Tag. Als wir in Chichen-Itza ankam, fing es schon an zu tröpfeln. Nachdem wir Eintritt gezahlt haben und ein paar Minuten drin waren, fing es an, richtig zu schütten. Stellten uns zwischenzeitlich unter den Verkaufsständen, um das Equipment einigermaßen zu schützen. Zwischendurch hörte es immer mal wieder auf und wir erkundeten die Ruinen. Schon sehr beeindruckend, diese Ruinen zu sehen und wie sie in Ihrer „Maya-Stadt“ gelebt haben müssen. Leider ist Chichen-Itza sehr touristisch. Es waren viel zu viele Tourigruppen dort, was sehr sehr nervig war. Man konnte nur schwer genießen. Trotz allem sehr überwältigend diese Bauten zu sehen. Nach zwei bis drei Stunden machten wir uns wieder auf dem Weg, um mit dem Bus weiter nach Merida zu fahren. Dies ist eine Kolonialstadt in Yucatán. Sehr schön, viel zu erleben - halt eine Großstadt.

Angekommen checkten wir im Hostel Catedral ein und lernten einige andere Backpacker kennen. Gingen abends dann mit Amber aus Sydney noch Pizza essen 🙂

Am nächsten Tag machten Aline und ich eine Free-walking-Tour mit, welche sehr sehr interessant war. (Hab bis jetzt wirklich überall gute Erfahrungen mit Free-walking-Touren gemacht. Also wenn man Zeit und Lust hat, sollte man diese auf jeden Fall in Anspruch mitmachen). Unsere Gruppe war wirklich sehr nett und der Guide erklärte uns viele Sachen und gab es wertvolle Tipps. Aline und ich sind dann mit einem Localbus Stadtauswärts gefahren. Ich musste mir unbedingt eine neue Actioncam kaufen, da meine leider den Geist aufgab, da das Unterwassergehäuse leider nicht mehr dicht war :-/. Also ging ich zu einer Shoppingmall und besorgte mir für rund 80€ eine neue, die erstaunlicherweise qualitativ sehr gut ist. Abends guckten wir uns noch eine Lichtshow in der Stadt an und tranken ein altes Nationalgetränk namens „Pulque“. Es besteht aus fermentierten Agaven und hat um die 2% - 6% Alkohol. Wir bestellten es mit „Tamarindo“-Geschmack. Köstlich 😉

Am nächsten Tag sind wir von Merida auf eigener Faust mit einem Taxi Collectivo nach Motul gefahren und haben dort das traditionelle Gericht mit Eiern,Tortillas, Gemüse, Black Beans und Käse gegessen. Sehr lecker. Dann gings weiter mit einem Taxi Collectivo nach Sinanche. Hier sollte eigentlich ein Typ auf uns warten. Denn den Tag vorher auf der Free-walking-Tour gab uns unser Guide einen Tipp, dass sie jemanden in Sinanche kennt, der eine Imkerei hätte, die man besichtigen könnte. Wir ließen uns also die Kontaktdaten geben, und machten ein Treffen aus. Als wir in Sinanche ankamen, realisierten wir, dass es ein sehr kleiner Ort war. Der Fahrer unseres Collectivos fragte uns, wo wir denn hinmüssen. Zum Glück kann Aline gut spanisch und erklärte ihm, dass wir uns mit jemandem treffen wollen, der eine Imkerei hat. Er kannte diesen „Jemand“ und brachte uns hin. Perfekt J (Danke nochmal Aline, für die ganze Übersetzerei und fürs Managen, ohne dich wäre ich teilweise aufgeschmissen gewesen!! Denn in den kleineren Orten in Mexiko, spricht so gut wie keiner Englisch.)

Die Imkerei war super interessant, auch hier war leider alles auf Spanisch, aber Aline half mir alles zu verstehen… Durften sogar am Schluss noch selbst Kerzen aus Bienenwachs herstellen, sehr sehr cool. Die Imkerei heißt: Apiturismo! Super nette Menschen dort!

Dann organisierten sie uns sogar noch eine Art Tuk-Tuk, um zur nächsten Stadt San Crisanto zu kommen. Wir hörten laut Musik und ließen unsere Gedanken schweifen, während die schöne Landschaft an uns vorbeizog. Dann sahen wir irgendwann die pinken Salzseen. Hatte sowas vorher noch nie gesehen und war beeindruckt. Stiegen aus und gingen zwischen den Seen entlang. Nach einiger Zeit ging es von San Crisanto, über Progreso nach Merida zurück.

Echt ein cooler Daytrip!

20.06. – 23.06.17