Posted Schreibe einen KommentarVeröffentlicht in Guatemala

Tikal (Ruinenstadt der Maya) und Semuc Champey (Naturpools) mitten im Dschungel

Am 05. machten wir einen Tagestrip um 4.30 Uhr nach Tikal. Sind also halb Schlaftrunken in den Van Richtung Tikal gestiegen. Diese Maya-Ruinenstadt liegt mitten im Regenwald und somit musste man auch ein Nationalpark-Ticket kaufen. Es war eine 4-stündige Tour durch die Ruinen. Sehr informativ und wir sind teilweise sogar auf die Ruinen geklettert und konnten die Aussicht von oben genießen. Sehr cool! Zwischendurch sahen wir Affen, Tukane und andere exotische Tiere. Am Ende fing es dann noch einmal richtig heftig an zu regnen. Aber so ist das nunmal im Regenwald.

Nach dem Trip schliefen wir erstmal alle eine Runde und gingen danach noch einen Kaffee trinken und ein paar Kleinigkeiten einkaufen, für die nächste Fahrt am nächsten Tag, denn da ging es weiter Richtung Lanquin.

Um 8 Uhr wurden wir dann morgens bereits um 8 Uhr abgeholt und vor uns lag eine 9-stündige Fahrt. Leider war dies nicht die Bequemste, da wir in einem kleinen Van mit 10 anderen Menschen gefahren sind. Und die Straßen sind nicht die besten und die Vans auch nicht 😉

Kamen dann Abends mitten im Dschungel an. Mussten dann noch auf ein anderes Auto umsatteln, auf dem unser Gepäck und wir auf der Ladefläche Platz finden mussten. Dann endlich im Hostel (Zephyr) angekommen. Nichts außer Dschungel, einen Riesen Pool, und Party! Wir hatten ein Partyhostel erwischt, in dem es Riesenspinnen, Kakerlaken, Opossums und tausende von Riesenameisen in unserem Zimmer! gab. Entschieden uns für diese Nacht mitzumachen und schnell am nächsten Tag in ein anderes Hostel (Utopia) umzogen. Dieses war sehr cool! Auch hier wieder eine abenteuerliche Fahrt zum Hostel hin. Standen auf der Ladefläche mit unseren Backpacks.

Am nächsten Tag stand ich zum Sonnenaufgang auf und danach wanderten wir nach Semuc Champey. Das sind Naturpools mitten im Dschungel. Das Wasser in diesen Pools ist türkis-blau. Richtig schön wir hielten unsere Füße ins Wasser und versuchten mal das natürlich Fish-Spa. Kitzelt wie sau :-P. Sind dann noch hoch gehiked zur Aussichtsplattform. Von oben hatte man einen richtig krassen Ausblick. Zurück ging es dann mit den Tubing-Ringen den Fluss entlang. Das hat total viel Spaß gemacht und wir sind sogar durch einige Stromschnellen durch "getubed". 

Abends gab es noch ein paar Bierchen und was zu essen und dann gingen wir schlafen. 

Am nächsten morgen fuhren wir weiter nach Antigua. Erstmal gab es ein leckeres Granola-Frühstück. Geil! Und dann ging es wieder mit einem Pickup auf der Ladefläche durch den Regenwald bergauf und bergab zur "Innenstadt". Teilweise musste sogar die Hälfte von uns runter vom Wagen, da er fast umgekippt ist, als er den Berg hochfahren wollte. Ich blieb drauf... ging zum Glück alles gut. Danach ging es dann weiter mit einem Van 10 Stunden lang Richtung Antigua. Erst wurden die Tickets nicht anerkannt und dann gab es keinen Platz mehr. Nach langem Hin und Her bekamen wir dann aber doch noch unseren Platz und los ging die Fahrt, die sich wie eine Ewigkeit anfühlte. Diese Vans sind einfach nicht für solche langen Strecken geeignet. 

In Antigua schauten wir uns etwas um und waren auf der Suche nach einem Hostel. Fanden dann auch eins, welches aber nicht das Beste war. Aber für eine Nacht in Ordnung. Den nächsten Tag zogen wir um ins Matiox. Dieses war sehr gut! Gingen durch die Straßen, schauten uns auf dem Markt um und probierten das Essen in Antigua. Ich mag diese Stadt, sie hat irgendwas magisches. Eine schnuckelige Altstadt mit vielen Gassen und schönen bunten und alten Häusern. 

05.07. - 08.07.17