Mexiko

Chichen-Itza, Maya Ruinen, Merida, Motul, Sinanche & San Crisanto (Imkerei und pinke Salzseen)

Von Valladolid sind wir mit dem „Oriente-Bus“ nach Chichen-Itza gefahren, um uns die Maya-Ruinen anzuschauen. Leider meinte es das Wetter mit uns nicht so gut an diesem Tag. Als wir in Chichen-Itza ankam, fing es schon an zu tröpfeln. Nachdem wir Eintritt gezahlt haben und ein paar Minuten drin waren, fing es an, richtig zu schütten. Stellten uns zwischenzeitlich unter den Verkaufsständen, um das Equipment einigermaßen zu schützen. Zwischendurch hörte es immer mal wieder auf und wir erkundeten die Ruinen. Schon sehr beeindruckend, diese Ruinen zu sehen und wie sie in Ihrer „Maya-Stadt“ gelebt haben müssen. Leider ist Chichen-Itza sehr touristisch. Es waren viel zu viele Tourigruppen dort, was sehr sehr nervig war. Man konnte nur schwer genießen. Trotz allem sehr überwältigend diese Bauten zu sehen. Nach zwei bis drei Stunden machten wir uns wieder auf dem Weg, um mit dem Bus weiter nach Merida zu fahren. Dies ist eine Kolonialstadt in Yucatán. Sehr schön, viel zu erleben - halt eine Großstadt.

Angekommen checkten wir im Hostel Catedral ein und lernten einige andere Backpacker kennen. Gingen abends dann mit Amber aus Sydney noch Pizza essen 🙂

Am nächsten Tag machten Aline und ich eine Free-walking-Tour mit, welche sehr sehr interessant war. (Hab bis jetzt wirklich überall gute Erfahrungen mit Free-walking-Touren gemacht. Also wenn man Zeit und Lust hat, sollte man diese auf jeden Fall in Anspruch mitmachen). Unsere Gruppe war wirklich sehr nett und der Guide erklärte uns viele Sachen und gab es wertvolle Tipps. Aline und ich sind dann mit einem Localbus Stadtauswärts gefahren. Ich musste mir unbedingt eine neue Actioncam kaufen, da meine leider den Geist aufgab, da das Unterwassergehäuse leider nicht mehr dicht war :-/. Also ging ich zu einer Shoppingmall und besorgte mir für rund 80€ eine neue, die erstaunlicherweise qualitativ sehr gut ist. Abends guckten wir uns noch eine Lichtshow in der Stadt an und tranken ein altes Nationalgetränk namens „Pulque“. Es besteht aus fermentierten Agaven und hat um die 2% - 6% Alkohol. Wir bestellten es mit „Tamarindo“-Geschmack. Köstlich 😉

Am nächsten Tag sind wir von Merida auf eigener Faust mit einem Taxi Collectivo nach Motul gefahren und haben dort das traditionelle Gericht mit Eiern,Tortillas, Gemüse, Black Beans und Käse gegessen. Sehr lecker. Dann gings weiter mit einem Taxi Collectivo nach Sinanche. Hier sollte eigentlich ein Typ auf uns warten. Denn den Tag vorher auf der Free-walking-Tour gab uns unser Guide einen Tipp, dass sie jemanden in Sinanche kennt, der eine Imkerei hätte, die man besichtigen könnte. Wir ließen uns also die Kontaktdaten geben, und machten ein Treffen aus. Als wir in Sinanche ankamen, realisierten wir, dass es ein sehr kleiner Ort war. Der Fahrer unseres Collectivos fragte uns, wo wir denn hinmüssen. Zum Glück kann Aline gut spanisch und erklärte ihm, dass wir uns mit jemandem treffen wollen, der eine Imkerei hat. Er kannte diesen „Jemand“ und brachte uns hin. Perfekt J (Danke nochmal Aline, für die ganze Übersetzerei und fürs Managen, ohne dich wäre ich teilweise aufgeschmissen gewesen!! Denn in den kleineren Orten in Mexiko, spricht so gut wie keiner Englisch.)

Die Imkerei war super interessant, auch hier war leider alles auf Spanisch, aber Aline half mir alles zu verstehen… Durften sogar am Schluss noch selbst Kerzen aus Bienenwachs herstellen, sehr sehr cool. Die Imkerei heißt: Apiturismo! Super nette Menschen dort!

Dann organisierten sie uns sogar noch eine Art Tuk-Tuk, um zur nächsten Stadt San Crisanto zu kommen. Wir hörten laut Musik und ließen unsere Gedanken schweifen, während die schöne Landschaft an uns vorbeizog. Dann sahen wir irgendwann die pinken Salzseen. Hatte sowas vorher noch nie gesehen und war beeindruckt. Stiegen aus und gingen zwischen den Seen entlang. Nach einiger Zeit ging es von San Crisanto, über Progreso nach Merida zurück.

Echt ein cooler Daytrip!

20.06. – 23.06.17

Ein Gedanke zu „

  1. Also daran musste dich in ganz Mittel- und Suedamerika gewoehnen , das du mit
    Englisch nicht allzuweit kommst. Ausser natuerlich dort , wo wirklich Bigtourismus ist.
    lg und noch viele TOLLE Blogeintraege !!

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